Mitten im Paradiesischem Ko Tao

Nach dem ich wieder einmal die unglaubliche Gastfreundschaft der Thailänder genießen durfte bin ich wieder zurück in meinem Bungalow.

Als wir Krabi ungefähr einen halben Tag lang sahen entschlossen wir dass, uns eine abgelegene Insel doch besser gefallen würde. Also machten wir uns von Krabi aus mit unserem Gepäck auf nach Ko Tao.
Diesmal waren wir zu dritt, da uns Raymond begleitete.  Wir versuchten uns den Weg nach Don Sack wo die Fähren auslaufen zu erfragen. Die Thailänder sind aber einfach zu nett um zuzugeben das sie nicht wissen was wir wollen und zeigen deshalb einfach in irgendeine Himmelsrichtung.
Nachdem wir endlich wussten in welche Richtung wir trampen sollten waren wir nach ein bar Minuten auch schon wieder auf der Straße. Wie schon bekannt auf der Ladefläche eines Pick-ups.
Diesmal war etwas anders. Nachdem wir dem ersten Thailänder klar machen konnten was wir wollten fuhr er uns so weit er in die selbe Richtung musste dann stoppte er das nächste Auto und klärte für uns somit die nächste Mitfahr-Gelegenheit. Das machten auch alle anderen die uns mitnahmen und so waren wir ruck zuck in Don Sack wo die Fähre dann eine halbe Stunde später auslief. Ein sehr, sehr guter Gitarrenspieler, den wir zwei Nächte zuvor getroffen haben, hat uns dort ein Tolles Ressort auf Ko Samui empfohlen also entschlossen wir kurzerhand dort einen Zwischenstopp einzulegen..
Auf Ko Samui angekommen und erschöpft von der Reise nahmen wir das erste Zimmer, das wir sahen. Leider gab es nur Zweibettzimmer also bot ich an auf dem Boden zu schlafen, doch dazu sollte es nie kommen.
Nach einem guten Essen in Ban Natong, wollten Raymond und ich noch kurz nach Lamai Beach fahren und schauen ob das ein guter Platz ist um dort ein Hostel zu mieten. Aber auch dazu sollte es nie kommen. Raymond und ich trampten also um ungefähr 22 Uhr Richtung Lama Beach. (Hört sich vielleicht nicht nach der besten Idee an die wir je hatten, war es aber) Wie immer ohne Probleme dort angekommen, erzählte uns jemand von dieser Bar. Die Beschreibung war so unglaublich, dass wir uns auf die Suche begaben. Eine halbe Stunde Später waren wir dort. Rock Bar!
Als wir den Pfad vom Eingag zur Theke betraten wurde von Moment zu Moment alles immer noch besser. Wir wurden freundlichst empfangen und legten uns an den Strand. ( Da diese Bar einfach nur unbeschreiblich toll ist, bitte  Bilder ansehen) Raymond und ich sprachen darüber, dass der Moment nicht besser werden kann. Im selben Moment beginnt eine Atemberaubende Feuershow. (Videos siehe: Youtube: Rock Bar Ko Samui).
Mitten in der Nacht viel uns ein, dass wir nach Hause fahren sollten. Wir versuchten unser Glück beim Trampen, jedoch ist um halb 4 Uhr früh auf so einer Insel sehr wenig Verkehr. Da wir unser Zimmer auf der genau gegenüber liegenden Seite der Insel hatten und nicht zu Fuß gehen wollten, nahmen wir das als ein Zeichen um in unsere Bar zurück zu kehren.  Wir wurden eingeladen dort zu schlafen, was wir dann natürlich auch taten.
Am nächsten Morgen etwas erschöpft und mit absolut keiner Lust zu trampen nahmen wir das erste Taxi das wir sahen nach Naton. Dort angekommen sagte uns Stefan das um 12 Uhr Check out sei, was Raymond und mir nur sagte “Toll noch 2 Stunden Schlaf :)”
Eine Stunde nach Check out verließen wir unser Zimmer wieder in Richtung Lama Beach. Alls wir unser Ziel erreichten, fanden wir ein tolles Zimmer und machten uns wieder auf zur Bar. Dieses verhalten änderte sich auch in den nächsten Tagen nicht. Jeder Tag ein neuer Plan, etwas neues sehen und jedes Mal endet es in der Rock Bar.
Nach zwei Tagen, entschied sich Stefan alleine weiter zu Reisen. Raymond und ich machten ein bar Insel Erkundungen und fuhren auf Straßen für die ein Scooter 100% nicht geeignet ist. Aber auch da sagen Bilder mehr als 1000 Worte.
Nach etlichen Besuchen in unserer Lieblings Bar und dem Tip vom Inhaber auf Ko Tao nach Tanote Bay zu fahren waren wir wieder unterwegs. Auf Ko Tao ist das mit dem Trapen nicht so einfach. Die einzigen Pick-ups sind die Taxis von den Ressorts. Nach dieser Erkenntnis liehen Raymond und ich uns einen Scooter aus und glaubten zumindest das wir in Richtung Tanote Bay fahren. Endliche Umwege Später waren wir endlich auf der richtigen Straße. Unglaublich aber auch auf einer Insel mit nur 5 Straßen kann man sich verfahren :))))
Die Straße nach Tanote Bay ist jedoch nicht nur 100% nicht für Scooter sondern auch nicht für Autos geeignet.
Mit Müh und Not und sehr viel Glück bewältigten wir die Todesstraße und kamen in Tanote an.
Hier sind wir nun seit ein bar tagen (hab den Überblick verloren)
Wir haben einen Tollen Bungalow mit Blick aufs Meer, eigenem Bad, Riesen Gecko und Hängematte um 400 Baht die Nacht. Am ersten Abend in unserem Bungalow bemerkte ich ein riesiges Geck (oder etwas Anderes) in der Ecke unserer Hütte sitzen. Raymond und ich standen bestimmt 5 Minuten davor und waren uns dann einig. Dieses Tier ist nicht echt. Es hatte einen Kopf mit einer Breite von 4cm und einen 35cm Langen Körper. Wir beachteten es nicht länger und dachten womöglich ist es ein Scherz der Ressorts. Als wir am Abend zurückkamen und Jeremy (das diesen Gecko hat einen Namen bekommen) war weg. Wir waren über dieses Vorkommnis doch etwas überrascht aber auch diesmal schenkten wir dem ganzen keine Achtung. Als wir das Tier am nächsten Tag beim sonnenlieben auf unserer Hüttentür überraschten, wussten wir das es echt ist. Und noch immer können wir nicht glauben das wir dem Tier 5 Minuten in die Augen gesehen haben und keinem von uns in irgendeiner bemerkt hat, dass es lebt 🙂
Jetzt hören wir Jerry nur noch wenn er wie wild irgendwo in oder auf der Hütte herum flitzt.
Von unserem Bungalow aus haben wir 2 Minuten zum Strand und womöglich 7 Minuten zu unserer neuen Lieblings Bar. Jah Bar!!1
Unsere Tage bestehen also zurzeit aus sehr lange ausschlafen, diesen unmenschlichen Hügel zu unserer Bar zu erklimmen., dort einen Frühstücks-Fruchtshake zu genießen ( um 13 Uhr :)), schwimmen gehen und die Umgebung genießen.
Das waren die letzten Tage.Da Tanot ein Traumtauchort sein soll, werden wir das bestimmt in den nächsten Tagen mal in Angriff nehmen.
Wünsche allen ein schönes Wochenende.

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